Klöcker startet Forschungsprojekt mit der Exzellenz-Universität in Aachen

Im Rahmen des Forschungsprojektes TwistRunner in Zusammenarbeit mit der RWTH Aachen entwickeln Klöcker-Spezialisten im Unternehmensbereich Elektronik ein System zum Ausgleich von Verdrehungen in Verstärkungsfaserrovings. Diese Behebung könnte zu einer Verbesserung der mechanischen Eigenschaften von über 30% führen.

Aufgrund von strengeren Umweltrichtlinien steigt das Interesse an leichteren Baumaterialien. Obwohl Gewichtseinsparungen weniger Treibstoff und dadurch weniger CO2 bedeuten, verzeichnen entsprechende Einzelteile zurzeit noch hohe Stückpreise und werden daher nur vereinzelt eingesetzt. Aus diesem Grund wird daran gearbeitet, Materialkosten zu reduzieren und Arbeitsprozesse effizienter zu gestalten. Dies gelingt beispielsweise durch den Einsatz von sog. Heavy Tows, die durch einen Spreizprozess eine Streckung der Filamente herbeiführen. Entstehende Verdrehungen der Garne können diese Vorteile allerdings mindern.

Das Forschungsprojekt TwistRunner setzt dort an, um solche Verdrehungen zu vermeiden. Klöcker entwickelt hierzu ein Scheibendrehmodul inklusive Fadenleitelementen sowie ein Spulenrotationsmodul, welche in Kombination mit einem zusätzlichen Kamerasystem die Verdrehungen aus dem Roving entfernen. Klöcker hofft das ehrgeizige Projekt im Laufe des Jahres 2021 abschließen zu können.